Der Weg in die Kanzlei beginnt meist mit der dreijährigen Ausbildung zur Rechtsanwaltsfachangestellten — dual, mit Berufsschule und eigenem Aufgabenbereich schon im zweiten Lehrjahr. Wer beides will, wählt die kombinierte Ausbildung mit dem Notariat. Für Jurastudierende führt der Weg über die Anwaltsstation im Referendariat und über die Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin; beides ist der übliche Einstieg in eine spätere Anstellung. Ein Praktikum vorher gibt einen ehrlichen Eindruck vom Alltag zwischen Fristenkalender, Diktat und Mandantengespräch.
Die Universität Bielefeld unterhält eine juristische Fakultät, die für ihre rechtssoziologische Prägung bekannt ist — Niklas Luhmann hat hier gelehrt. Die Stadt gehört zum Bezirk des Oberlandesgerichts Hamm, in dem das Anwaltsnotariat gilt. Ostwestfalen-Lippe ist eine der dichtesten Mittelstandsregionen Deutschlands: Maschinenbau, Möbel, Lebensmittel, überwiegend in Familienhand.
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