Eine Kanzlei ist ein Betrieb, und je größer sie wird, desto weniger lässt sich seine Organisation nebenbei erledigen. Kanzleimanagerinnen verantworten Personal, Einkauf und Prozesse, das Sekretariat hält Termine, Diktate und Mandantenkontakt zusammen, die Buchhaltung rechnet nach RVG und über Fremdgeldkonten ab, und die IT-Betreuung sorgt dafür, dass Kanzleisoftware, beA und Dokumentenmanagement laufen. Diese Stellen wachsen mit der Digitalisierung und werden häufiger ausgeschrieben als noch vor wenigen Jahren.
Sitz der Rechtsanwaltskammer Sachsen (4.367 Mitglieder) und des Oberlandesgerichts Dresden, das für den ganzen Freistaat zuständig ist. Landeshauptstadt mit Ministerien, Verfassungsorganen und einem Mikroelektronik-Cluster, das eigene Rechtsfragen mitbringt. In Sachsen gilt das hauptberufliche Notariat — die Berufswege trennen sich hier früher als in den Anwaltsnotariatsländern.
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