Der Weg in die Kanzlei beginnt meist mit der dreijährigen Ausbildung zur Rechtsanwaltsfachangestellten — dual, mit Berufsschule und eigenem Aufgabenbereich schon im zweiten Lehrjahr. Wer beides will, wählt die kombinierte Ausbildung mit dem Notariat. Für Jurastudierende führt der Weg über die Anwaltsstation im Referendariat und über die Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin; beides ist der übliche Einstieg in eine spätere Anstellung. Ein Praktikum vorher gibt einen ehrlichen Eindruck vom Alltag zwischen Fristenkalender, Diktat und Mandantengespräch.
Konzernstadt im Bezirk des Oberlandesgerichts Hamm: RWE, Evonik und Thyssenkrupp haben hier ihren Sitz, dazu einer der größten Energieversorger Europas. Das bringt Mandate in Energie-, Vergabe- und Konzernrecht mit, wie sie sonst nur in wenigen Städten anfallen. Das Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen sitzt ebenfalls in Essen. Die Wege ins übrige Ruhrgebiet sind kurz.
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