Der Kernberuf der Kanzlei: Fristenkalender, Aktenführung, Zwangsvollstreckung, Kostenrechnung nach RVG und der gesamte Schriftverkehr mit Gerichten und Mandanten. Wer das beherrscht, hält den Betrieb zusammen — entsprechend gesucht sind ausgebildete Kräfte, und entsprechend gut lassen sich Bedingungen verhandeln. Nach der Ausbildung führen zwei Aufstiegswege weiter: die Rechtsfachwirtin und die Notarfachwirtin, beide über die Rechtsanwaltskammer. Achten Sie auf Kanzleigröße, beA- und Kanzleisoftware-Ausstattung, geregelte Fristenvertretung im Urlaub und darauf, ob Fortbildungen bezahlt werden.
Hansestadt mit eigener Kammer (12.061 Mitglieder) und dem Hanseatischen Oberlandesgericht. Der Hafen bringt Mandate mit, die es sonst kaum gibt: See- und Transportrecht, Zoll, internationale Handelsstreitigkeiten. Dazu Medien, Verlage und Versicherungen. Neben der Universität bildet die Bucerius Law School als erste private juristische Hochschule Deutschlands hier aus — und eine Lokalkammer des Einheitlichen Patentgerichts sitzt ebenfalls in Hamburg.
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