Der Weg in die Kanzlei beginnt meist mit der dreijährigen Ausbildung zur Rechtsanwaltsfachangestellten — dual, mit Berufsschule und eigenem Aufgabenbereich schon im zweiten Lehrjahr. Wer beides will, wählt die kombinierte Ausbildung mit dem Notariat. Für Jurastudierende führt der Weg über die Anwaltsstation im Referendariat und über die Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin; beides ist der übliche Einstieg in eine spätere Anstellung. Ein Praktikum vorher gibt einen ehrlichen Eindruck vom Alltag zwischen Fristenkalender, Diktat und Mandantengespräch.
Eigener Kammerbezirk mit 2.649 Mitgliedern und Sitz eines eigenen Oberlandesgerichts, dessen Bezirk vom Emsland bis an die Nordsee reicht. Agrarwirtschaft, Ernährungsindustrie und Windenergie prägen die Mandate — ein Zuschnitt, den man in Großstadtkanzleien selten findet. In Niedersachsen gilt das Anwaltsnotariat.
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