Der Weg in die Kanzlei beginnt meist mit der dreijährigen Ausbildung zur Rechtsanwaltsfachangestellten — dual, mit Berufsschule und eigenem Aufgabenbereich schon im zweiten Lehrjahr. Wer beides will, wählt die kombinierte Ausbildung mit dem Notariat. Für Jurastudierende führt der Weg über die Anwaltsstation im Referendariat und über die Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin; beides ist der übliche Einstieg in eine spätere Anstellung. Ein Praktikum vorher gibt einen ehrlichen Eindruck vom Alltag zwischen Fristenkalender, Diktat und Mandantengespräch.
Größte Stadt im Bezirk des Oberlandesgerichts Hamm, das mit 13.533 Kammermitgliedern zu den vier größten Kammerbezirken zählt. In Westfalen gilt — anders als im Rheinland — das Anwaltsnotariat: Wer zugelassen ist, kann zusätzlich zum Notar bestellt werden, was den Zuschnitt vieler Kanzleien prägt. Wirtschaftlich hat sich die Stadt von der Montanindustrie zu Logistik, IT und Versicherungen gedreht.
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