Der Kernberuf der Kanzlei: Fristenkalender, Aktenführung, Zwangsvollstreckung, Kostenrechnung nach RVG und der gesamte Schriftverkehr mit Gerichten und Mandanten. Wer das beherrscht, hält den Betrieb zusammen — entsprechend gesucht sind ausgebildete Kräfte, und entsprechend gut lassen sich Bedingungen verhandeln. Nach der Ausbildung führen zwei Aufstiegswege weiter: die Rechtsfachwirtin und die Notarfachwirtin, beide über die Rechtsanwaltskammer. Achten Sie auf Kanzleigröße, beA- und Kanzleisoftware-Ausstattung, geregelte Fristenvertretung im Urlaub und darauf, ob Fortbildungen bezahlt werden.
Größte Stadt im Bezirk des Oberlandesgerichts Hamm, das mit 13.533 Kammermitgliedern zu den vier größten Kammerbezirken zählt. In Westfalen gilt — anders als im Rheinland — das Anwaltsnotariat: Wer zugelassen ist, kann zusätzlich zum Notar bestellt werden, was den Zuschnitt vieler Kanzleien prägt. Wirtschaftlich hat sich die Stadt von der Montanindustrie zu Logistik, IT und Versicherungen gedreht.
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