Der Kernberuf der Kanzlei: Fristenkalender, Aktenführung, Zwangsvollstreckung, Kostenrechnung nach RVG und der gesamte Schriftverkehr mit Gerichten und Mandanten. Wer das beherrscht, hält den Betrieb zusammen — entsprechend gesucht sind ausgebildete Kräfte, und entsprechend gut lassen sich Bedingungen verhandeln. Nach der Ausbildung führen zwei Aufstiegswege weiter: die Rechtsfachwirtin und die Notarfachwirtin, beide über die Rechtsanwaltskammer. Achten Sie auf Kanzleigröße, beA- und Kanzleisoftware-Ausstattung, geregelte Fristenvertretung im Urlaub und darauf, ob Fortbildungen bezahlt werden.
Konzernstadt im Bezirk des Oberlandesgerichts Hamm: RWE, Evonik und Thyssenkrupp haben hier ihren Sitz, dazu einer der größten Energieversorger Europas. Das bringt Mandate in Energie-, Vergabe- und Konzernrecht mit, wie sie sonst nur in wenigen Städten anfallen. Das Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen sitzt ebenfalls in Essen. Die Wege ins übrige Ruhrgebiet sind kurz.
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